Wie Sie WIRKLICH dauerhaft abnehmen


(und danach Ihr Traumgewicht auch halten können)

Die Traumvorstellung: Ohne Verbote, Hungerkuren und sportliche Quälerei dauerhaft abzunehmen und vor allem das Gewicht im Anschluss zu halten.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden beinahe monatlich neue Diäten und Abnehmkonzepte vorgestellt, die die ultimative Lösung bringen sollen.

All die Jahre hat sich jedoch hauptsächlich eines gezeigt – sie funktionieren nicht.

Dabei sollte man meinen, dass nach Jahrzehnten Forschung und Diäterfahrung des Rätsels Lösung entdeckt worden wäre.

dauerhaft abnehmen und Gewicht halten

Tatsächlich aber steigt die Zahl der übergewichtigen Menschen rapide an und die vielen Diäten verursachen in erster Linie Frust, Jojo-Effekte und letztendlich mehr Gewicht auf der Waage.

Manche extreme Crashdiät kann sogar kurz- oder langfristige gesundheitliche Schäden verursachen.

Falls Sie selbst auch bereits einen Diätmarathon hinter sich haben, werden Sie das verzweifelte Gefühl kennen, dass scheinbar nichts funktionieren will.

Dazu kommt die durchaus überzeugende Werbung der Diäten, die versprechen, ganz einfach und wirklich für jeden zu funktionieren.

Diese Aussagen verstärken noch die ohnehin schon großen Selbstzweifel und vermitteln den Eindruck:

„Ich bin einfach nicht diszipliniert genug. Bei allen anderen klappt es, nur ich bin ein hoffnungsloser Fall.“

Lassen Sie sich nicht auf diese Gedanken ein.

Es ist weder hoffnungslos, noch liegt es an Ihrem mangelnden Engagement.

Lassen Sie sich nicht entmutigen und erfahren Sie hier, warum die allermeisten Abnehmkonzepte gar nicht funktionieren können.

Noch eine gute Nachricht:

Dauerhaft abnehmen und das Gewicht halten ist tatsächlich möglich, ohne dabei zu hungern, übermäßig Sport zu treiben oder sich anderweitig selbst zu kasteien.

Leider geht dieser sinnvolle Weg oft im riesigen Überangebot der Diäten unter.

Dabei sollte er aufgrund seiner hohen Erfolgsquote und unkomplizierten Durchführung eigentlich weiter verbreitet sein.

Im Unterschied zu herkömmlichen Diäten strebt dieser Weg ein anderes Ziel an, das deutlich gesünder, entspannter und vor allem von längerer Dauer ist.

Davon gleich mehr...

 

 

Dauerhaft abnehmen und das Gewicht halten ohne Jojo-Effekt

Wie du dein Gewicht halten kannst.

Eigentlich sollte jede Diät den dauerhaften Gewichtsverlust anstreben.

Viele werben mit genau diesem Versprechen und zielen dennoch nur auf kurzfristige Erfolge ab, die sich schnell ins bittere Gegenteil umkehren können.

Der gesündere Weg strebt einen wirklich dauerhaften Gewichtsverlust an, der ohne Qual und Rückfälle gehalten werden kann.

Dabei ist das Ziel nicht, ein Hochleistungssportler zu werden.

Dauerhaft abnehmen im Alter, in den Wechseljahren oder auch bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist mit einem ausgedehnten Sportpensum schließlich kaum möglich.

Die neueste Forschung hat außerdem gezeigt, dass auch gezieltes Abnehmen an bestimmten Körperstellen nicht durch sportliche Übungen der jeweiligen Bereiche funktioniert.

Dauerhaft abnehmen am Bauch wird so zum Beispiel nicht mit ständigen Bauchübungen erreicht.

Natürlich ist Sport und Bewegung ein Faktor, der beim Abnehmen helfen kann.

Trotzdem ist es möglich, mit nur wenig oder sogar ganz ohne Sport dauerhaft abzunehmen und das Gewicht zu halten.

Wie kann man also am besten dauerhaft abnehmen?

Und vor allem: Wieso ist es möglich, trotz Sport und Diäten am Ende mehr zu wiegen?

Schauen wir uns mal an, WARUM die herkömmlichen Diäten NICHT funktionieren.

Die vielen Fehler und Gefahren der üblichen Diäten

Wie es nicht geht, zeigen die zahlreichen Diäten, die mittlerweile auf dem Markt sind.

Dabei gibt es unterschiedliche Konzepte, die aus ebenso unterschiedlichen Gründen nicht funktionieren.

Das Ergebnis ist in vielen Fällen der ungeliebte Jojo-Effekt, der im schlimmsten Fall schweres Übergewicht und gesundheitliche Schäden nach sich ziehen kann.

Hier die bekanntesten Methoden, mit denen Sie besser nicht versuchen sollten, Gewicht zu verlieren:

1. Crash-Diäten

Crash-Diäten bringen nichts!

Crash- oder auch Blitzdiäten haben alle eines gemeinsam:

Sie versprechen einen hohen Gewichtsverlust in kürzester Zeit à la „7 Kilo in 7 Tagen“ oder „In zwei Wochen zur Strandfigur“.

 

Die Idee dahinter:

Die Kalorienzufuhr wird für einen kurzen Zeitraum sehr stark heruntergefahren.

Der tägliche Kalorienbedarf wird häufig von ca. 2000 auf 800 oder weniger reduziert.

Sie dürfen also nur noch kleinste Mengen und oftmals nur ausgewählte Lebensmittel zu sich nehmen.

Die Diäten versprechen, dass der Körper aufgrund der mangelnden Nahrung auf seine eigenen Fettreserven zurückgreift und somit die ungeliebten Kilos in kürzester Zeit selbst „auffrisst“.

Klingt natürlich verlockend!

Aber in der Praxis sehen die Resultate leider anders aus.

 

Wieso es nicht funktioniert:

Die Idee, dass der Körper auf „Notfall“ umschaltet und die Fettreserven verbraucht, ist genau der Punkt, an dem diese Diät scheitert.

Der Körper schaltet in der Tat durch den Entzug von ausreichenden Nährstoffen auf ein Notprogramm um.

Dabei wird in erster Linie eingelagertes Wasser abgebaut, was zunächst für Glücksgefühle auf der Waage sorgt.

Leider beginnt der Körper aber auch, wichtige Muskelmasse abzubauen, während die Fettreserven hingegen langsamer schmelzen als erhofft.

Je weniger Muskelmasse im Körper ist, desto geringer ist der Grundumsatz – also die Menge an Kalorien, die der Körper im Ruhezustand ohne Aktivität verbraucht.

Ein niedrigerer Grundumsatz bedeutet, dass selbst eine kalorienreduzierte Ernährung im Anschluss an die Crash-Diät unweigerlich zur Gewichtszunahme führt.

Der Körper ist in seinem Notprogramm darauf ausgerichtet, so viele Reserven wie möglich einzulagern und nur das Nötigste zu verbrennen.

Im Klartext bedeutet dies:

Auch wenn Sie eine beachtliche Anzahl an Kilos verlieren, wird spätestens nach der Diät ein Vielfaches dieser Kilos wieder auf der Waage zu sehen sein.

Und niemand kann und soll eine solche Hungerkur langfristig durchziehen.

Darüber hinaus funktioniert diese Diät für die meisten Menschen nicht, da sie mit quälendem Heißhunger und einer oft eintönigen und langweiligen Ernährung einhergeht, die kaum jemand freiwillig lange durchhält.

2. Shake-Diäten

Teure Shake-Diäten

Bei den Shake-Diäten oder auch Formula-Diäten wird in der Regel ein Pulver mit Wasser vermischt und statt einer oder mehrerer Mahlzeiten eingenommen.

Diese Diäten werden mit Drinks, Shakes, Smoothies, Suppen oder Brei-Speisen durchgeführt.

 

Die Idee dahinter:

Anstatt einer reichhaltigen Mahlzeit wird ein Shake eingenommen, der aufgrund seiner Zusammensetzung sättigend wirkt, aber nur wenig Kalorien enthält.

Dadurch soll die Kalorienzufuhr insgesamt verringert werden.

Manche dieser Diäten sehen dabei vor, dass zu Beginn ausschließlich die Diätpulver eingenommen werden, bevor nach und nach normale Nahrung in den täglichen Speiseplan eingebaut wird.

Aufgrund des niedrigen Kaloriengehalts ist dieser Einstieg mit den Crash-Diäten vergleichbar, deren Nachteile Sie oben kennengelernt haben.

Die Zusammensetzung der Pulver ist jedoch so gestaltet, dass der Körper alle wichtigen Nährstoffe wie Eiweiß, Kohlehydrate, Fette und Mineralien erhält.

 

Wieso es nicht funktioniert:

Auch wenn die Forschung und Entwicklung größere geschmackliche Vielfalt für diese Pulver gebracht hat, bleibt der kulinarische Genuss oftmals trotzdem auf der Strecke.

Wie Sie sich vielleicht vorstellen können, wird es auch mit verschiedenen Aromen mit der Zeit eintönig, seine Mahlzeiten in flüssiger oder breiiger Form einzunehmen.

Dazu kommt, dass viele dieser Shakes, Drinks, usw. kaum Ballaststoffe enthalten und somit die Verdauung beeinträchtigen können.

Darüber hinaus sind diese Formula-Diäten in der Regel leider sehr kostspielig, was im Hinblick auf den drohenden Jojo-Effekt keine sinnvolle Geldanlage darstellt.

Bei dieser Diät lernen die Teilnehmer keineswegs etwas in Bezug auf gesunde Ernährung dazu, sodass nach der „Shake-Phase“ meist der übliche Speiseplan wieder aufgenommen wird.

Und dies meist sogar reichhaltiger als zuvor, denn wer würde sich nach wochenlanger Disziplin mit flüssiger und oft auch süßer Nahrung nicht über knackige Chips, deftige Hausmannskost, reichhaltig belegte Pizza oder Aufläufe freuen?

Der mögliche Gewichtsverlust wird dadurch in kürzester Zeit wieder zunichtegemacht, sofern Sie nicht vorhaben, den Rest Ihres Lebens weiterhin teure Pulvermahlzeiten zu essen – oder eher zu trinken.

3. Einseitige (Verzichts) Diäten

Verzichte auf einseitige Diäten.

Einseitige Diäten oder Verzichtsdiäten gibt es wie Sand am Meer – und jede von ihnen hat eine Fan-Gemeinde, die mit ihren jeweiligen Experten erklären, warum Low Carb, Low Fat, ketogene Ernährung oder Paleo-Diät das einzig Wahre und Richtige sind.

Ein weiterer bekannter Vertreter dieser Art ist die Kohlsuppendiät, die mit Kartoffeldiät  oder Obstdiät inzwischen einige Geschwister dazubekommen hat.

 

Die Idee dahinter:

Es gibt zwei verschiedene Grundgedanken bei diesen Diäten.

Entweder wird eine bestimmte Nährstoffgruppe wie Fette oder Kohlehydrate verteufelt und als Sündenbock für jegliches Übergewicht gebrandmarkt – oder die Ernährung wird auf ein einziges Lebensmittel oder Gericht reduziert.

Im ersten Fall soll durch den weitestgehenden Verzicht auf Kohlehydrate oder Fette der Stoffwechsel so umgestellt werden, dass kein weiteres Fett eingelagert und altes Fett verbrannt wird.

Je nach Überzeugung ist dabei entweder Fett oder Stärke die Wurzel allen Übels.

Im zweiten Fall wird durch die Beschränkung auf ein Lebensmittel (oder Gericht) die Kalorienzufuhr so reduziert, dass der Körper vermeintlich auf die Fettreserven zugreift und sie so schnell abbaut.

 

Wieso es nicht funktioniert:

Alle Diäten mit der Überschrift Low Fat, Low Carb oder High Protein haben eines gemeinsam:

Eine bestimmte Nährstoffgruppe wird weitestgehend reduziert oder sogar völlig ausgeschlossen.

Das Resultat ist jedoch ein übermäßiger Konsum der verbleibenden Nährstoffgruppen, was auf Dauer gesundheitliche Schäden und eine sehr einseitige Ernährung nach sich ziehen kann.

Der Körper ist nicht ohne Grund darauf ausgelegt, eine ausgewogene Mischung aus Fetten, Kohlehydraten und Eiweiß zu bekommen.

Natürlich ist es nicht verkehrt, besonders den eigenen Fett- und Kohlehydratkonsum genauer zu beleuchten und gegebenenfalls zu reduzieren.

Ein einseitiger Verzicht und der übermäßige Konsum anderer Nährstoffe sind jedoch mehr als ungesund und führt langfristig nicht zur Gewichtsabnahme.

Abgesehen davon, dass kaum jemand den Rest seines Lebens auf die verteufelte Nährstoffgruppe verzichten kann und sollte.

 

Alle Diäten, die sich nur auf ein Lebensmittel wie Kartoffeln oder Kohlsuppe beschränken, ziehen noch viel früher negative Konsequenzen nach sich.

Spätestens ab dem dritten Tag wird es meist eintönig und langweilig.

Oftmals so sehr, dass die Abnehmwilligen die Lebensmittel im wahrsten Sinne des Wortes satt haben und für lange Zeit nicht mehr anrühren können.

Der Körper wehrt sich hier aus gutem Grund: Auch wenn es nur für eine Woche ist, bekommt er mit einer so einseitigen Diät nicht genügend Nährstoffe.

Je länger eine solche Diät anhält, desto größer ist das Risiko einer gefährlichen Unterversorgung mit wichtigen Nährstoffen wie Eisen, Magnesium, Calcium und Vitaminen.

All diese Stoffe sind jedoch unverzichtbar für ein funktionierendes Immunsystem, gesunde Nervenzellen, Muskelaufbau und alle anderen Prozesse im Körper.

Darüber hinaus bekommen die Teilnehmer dieser Ernährung oft die geballte Schlagkraft aller negativen Folgen der Crash-Diäten zu spüren.

Im besten Fall stehen Sie also am Ende wieder da, wo Sie vorher waren, nur mit einer unerträglichen Abneigung gegen Kohl, Kartoffeln oder Obst.

Im schlimmsten Fall wiegen Sie am Ende dank Jojo-Effekt deutlich mehr und müssen sich zudem mit gesundheitlichen Problemen herumschlagen.

Dauerhaft abnehmen durch Fasten –
geht das?

fasten, Fastenkur

Auch Fastenkuren können, müssen aber nicht in die Kategorie Crash-Diät fallen.

Dauerhaft abnehmen durch Fasten wird inzwischen vielerorts angepriesen, jedoch ist dabei größte Vorsicht geboten.

In vielen Fällen wird aus dem medizinisch wertvollen Heilfasten eine reine Nulldiät ohne professionelle Begleitung, die nichts anderes ist als eine extreme Crash-Diät.

Wer mit Fasten abnehmen will, sollte sich bewusst sein, dass nach einer bestimmten Zeit ohne Nahrung eine längere Aufbauphase und anschließend meist eine komplette Ernährungsumstellung anfällt, wenn der Jojo-Effekt ausbleiben soll.

Hintergrund ist hierbei eine bewusste Phase des Nahrungsverzichts, in der der Körper nur mit ausreichend Wasser und in manchen Fällen mit Tees und Säften versorgt wird.

Da der Körper keinerlei Energie für Verdauungsprozesse mehr benötigt, kann er sich – so die Theorie – mit dem Abbau der eingelagerten Giftstoffe und der Reparatur alter „Baustellen“ beschäftigen.

 

Um dem Körper dies zu ermöglichen und um das Hungergefühl zu verhindern, wird empfohlen, zu Beginn ein abführendes Mittel zu nehmen und gelegentliche Einläufe durchzuführen oder durchführen zu lassen.

So werden alle Reste aus dem Darm entfernt, die andernfalls für unangenehme Beschwerden sorgen können.

Der Prozess des Fastens sollte darüber hinaus in einer stressfreien Kulisse stattfinden, weshalb viele in spezielle Fastenkliniken fahren oder zumindest Urlaub dafür nehmen.

So sinnvoll diese Entgiftung sein kann, als Abnehmkur ist sie nicht geeignet.

Als Einstieg für eine völlige Ernährungsumstellung schon eher.

Schlussendlich können während der Fastentage auch unangenehme Nebenwirkungen wie Gereiztheit, Hautunreinheiten, Kreislaufbeschwerden, Mundgeruch und andere Dinge auftreten, die bestenfalls von geschultem Fachpersonal beobachtet werden sollten.

Daher ist Fasten zur Gewichtsabnahme und Entgiftung nur unter professioneller Aufsicht und Anleitung empfehlenswert.

Es kann dennoch laut Studien bemerkenswert positive Auswirkungen auf die eigene Gesundheit besitzen und soll hier keineswegs grundsätzlich verteufelt werden.

Es soll lediglich davor gewarnt werden, unvorbereitet ins Fasten einzusteigen und es als Nulldiät misszuverstehen.

Vielmehr ist Fasten ein sehr bewusster Prozess, in dem sich die Fastenden stärker denn je auf die Vorgänge in ihrem Körper konzentrieren, sich selbst schonen und vor allem anschließend langsam und geduldig eine gesunde Ernährung aufbauen.

Zusammenfassung der Fehleranalyse

Zusammengefasst haben die Diäten einige gemeinsame Schwachpunkte:

Entweder wird der Grundumsatz durch Hungerkuren soweit abgesenkt, dass auch jede normale Ernährung im Anschluss zwangsläufig zum Jojo-Effekt führt.

Oder der Verzicht macht es unmöglich, auf Dauer die eigene Motivation aufrechtzuerhalten, während auch der Körper unter dem Nährstoffentzug, unter Heißhunger und schlimmstenfalls unter Mangelerscheinungen leidet.

 

Dauerhaft abnehmen im Alter und in den Wechseljahren kann mit diesen Diäten noch dramatischere Folgen haben, da der Körper mit fortschreitendem Alter leider auch anfälliger für Krankheiten wird und Fehlernährung nicht mehr so schnell verzeiht.

Wie aber kann man am besten dauerhaft abnehmen?

Wie können Sie dauerhaft abnehmen, ohne zu hungern, ohne Verzicht und vor allem ohne den gefährlichen Jojo-Effekt?

Wir haben einige wertvolle Tipps für Sie und erklären, wieso Sport allein nicht des Rätsels Lösung ist.

Warum auch Sport nicht immer hilfreich ist

Abnehmen mit oder ohne Sport.

Sport und Bewegung im Allgemeinen kann ein wertvoller Helfer beim Gewichtsverlust sein und gehört in Maßen zu einem gesunden Lebensstil dazu.

Das bedeutet jedoch nicht, dass allein der Sport ausschlaggebend ist.

Gerade Menschen, die unter sehr starkem Übergewicht leiden, sollten vorsichtig mit übermäßigem Sport sein.

Nicht nur, dass es für viele unangenehm und eine große psychische Herausforderung ist.

Auch physisch ist der Körper mit zu viel Gewicht nicht auf übermäßigen Sport vorbereitet.

Stark übergewichtige Menschen sollten daher nicht mit Joggen oder anderen belastenden Sportarten anfangen.

Schwimmen, Wandern, Tanzen und andere schonende Übungen sind in jedem Fall der bessere Einstieg.

Dabei werden die Gelenke geschont und mit steigendem Muskelaufbau auch der Grundumsatz erhöht, der bei der Gewichtsabnahme die wohl tragendste Rolle spielt.

Um den Körper zu straffen und um gesundheitlichen Problemen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, ist Sport und Bewegung eine sehr gute Möglichkeit, aber nicht die Hauptzutat für eine gelungene Gewichtsabnahme.

Dauerhaft abnehmen – aber wie?
Der Schlüssel zum Erfolg

Üblicherweise folgt auf die Ankündigung „Dauerhaft abnehmen ohne Diät“ oder „Dauerhaft abnehmen ohne Sport“ die Anpreisung teurer Medikamente oder Appetitzügler.

Aber auch diese Mittel sind keine langfristige Lösung, um Gewicht zu verlieren und es zu halten.

Das Schlüsselwort für eine gelungene und dauerhafte Gewichtsabnahme lautet „Energiebilanz“.

Dieser Begriff setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:

Wie viel Energie verbrauche ich und wie viel Energie führe ich meinem Körper zu?

Eine negative Energiebilanz bedeutet, dass Sie mehr Energie verbrauchen, als Sie durch Nahrung zuführen, was zu einer Gewichtsabnahme führt.

Ist die Bilanz positiv, nehmen Sie zu.

Der erste Tipp lautet dennoch:

Um dauerhaft abzunehmen, müssen Sie eine negative Energiebilanz erreichen und mehr Kalorien verbrennen, als Sie zu sich nehmen.

Ihren individuellen Kalorienbedarf können Sie beispielsweise unter http://www.kalorienbedarf.net/ errechnen.

Der so errechnete Grundumsatz kann jedoch zum Beispiel durch Crash-Diäten radikal gesenkt werden.

Entsprechend müsste auch die Energiezufuhr immer weiter gesenkt werden, um die negative Bilanz beizubehalten.

Um nicht diese Nachteile einer Crash-Diät zu erfahren, sollte die reduzierte Kalorienzufuhr daher nicht zu extrem sein.

Was soll oder darf ich dann essen?

Ich darf alles essen.

Wenn Sie dauerhaft 3, 5 oder 10 Kilos abnehmen und Ihr Gewicht erfolgreich halten wollen, müssen Sie nicht zwangsläufig Ihre gesamte Ernährung umstellen.

Grundsätzlich lohnt es sich jedoch immer, den eigenen Speiseplan mit gesünderen Zutaten zu versehen, da so die Abnahme deutlich genussvoller und gesünder vonstattengeht.

Natürlich können Sie auch mit entsprechend reduzierten Mengen an Fast Food abnehmen, denn theoretisch müssen Sie Ihre Ernährung nicht verändern, um abzunehmen.

Allerdings steigt bei einer ungesunden aber mengenmäßig reduzierten Ernährung das Risiko für Mangelerscheinungen und mit gesunden Lebensmitteln können Sie deutlich größere Mengen essen, ohne den Grundbedarf zu überschreiten.

Darüber hinaus helfen Sie Ihrem Körper mit gesunden Lebensmitteln dabei, schneller und schonender das eingelagerte Fett und die darin oftmals abgelagerten Giftstoffe abzubauen, ohne dabei krank zu werden.

Wenn Sie dauerhaft abnehmen wollen durch eine Ernährungsumstellung, können Sie nach und nach einzelne Lebensmittel durch gesündere Alternativen ersetzen, um so den größtmöglichen Genuss bei gleichzeitig möglichst kleiner Kalorienzufuhr zu erreichen.

Viele stellen sich spätestens jetzt die Frage:

Wenn ich dauerhaft abnehmen möchte, was soll oder darf ich dann noch essen?

Oder anders gefragt: Was ist überhaupt eine gesunde Ernährung?

Die deutsche Ernährungsgesellschaft (https://www.dge.de/) hat eine klare Antwort: vielseitig, frisch und mediterran.

Das bedeutet im Klartext:

Möglichst große Abwechslung in den Speiseplan einbauen, dabei viel frisches Gemüse, Kräuter und Gewürze einsetzen, viel Wasser trinken und möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel essen.

Um dauerhaft abzunehmen, können Sie sich einen Plan anfertigen, der Ihnen Schritt für Schritt dabei hilft, Ihre Ernährung gesünder und trotzdem genussvoll zu gestalten.

Ob mit oder ohne Ernährungsumstellung – nach Ihren ersten Erfolgen oder dem Erreichen Ihres Ziels werden Sie sich fragen, wie Sie Ihr Gewicht halten können.

Gewicht halten nach der Diät – aber wie?

Auch hier ist der Schlüssel wieder die Energiebilanz.

Während eine negative Energiebilanz dafür sorgt, dass Sie Gewicht verlieren, sorgt eine ausgeglichene Bilanz dafür, dass Sie langfristig das neue Wunschgewicht halten können.

Das Gewicht halten nach einer Gewichtsabnahme bedeutet also, dass Sie nach Erreichen Ihres Ziels dafür sorgen, dass Sie in etwa genauso viel zu sich nehmen, wie Sie verbrennen.

Dieser einfache Trick erklärt auch, wie Sie Ihr Gewicht halten, ohne Sport treiben zu müssen.

Schließlich fragen sich viele Menschen:

„Gewicht halten durch Sport – geht das überhaupt?“

Die Antwort ist jein.

Natürlich sorgt regelmäßiger Sport aber dafür, dass Ihr Grundumsatz und damit auch die „erlaubte“ tägliche Kalorienmenge steigt.

Um diesen gesteigerten Kalorienbedarf beizubehalten, müssen Sie jedoch regelmäßig dabei bleiben, da andernfalls der Grundumsatz wieder sinkt.

Der gesenkte Grundumsatz ist auch der Punkt, warum es so schwierig ist, das Gewicht zu halten nach einer Crash-Diät.

Dabei ist häufig durch Abbau von Muskelmasse der Grundumsatz soweit abgesenkt, dass es kaum möglich wäre, das Gewicht zu halten, ohne dabei ständig zu hungern.

Mit einer moderaten Ernährungsumstellung oder reduzierten Kalorienzufuhr ist es im Anschluss hingegen deutlich einfacher.

Hierbei dürfen Sie nach Ihrer erfolgreichen Gewichtsabnahme schließlich mehr essen als vorher, ohne dabei wieder mit dem Jojo-Effekt konfrontiert zu werden.

Wichtig ist lediglich, dass die Energiebilanz ausgeglichen und nicht positiv wird.

 

Also lassen Sie sich nicht durch die falschen Versprechen der vielen Diäten verunsichern.

Wenn Sie wirklich dauerhaft abnehmen und Ihr Gewicht danach mühelos halten wollen, behalten Sie Ihre Energiebilanz im Auge.

So können Sie sogar ohne Sport, ohne Hungern, ohne Verzicht, ohne Qual aber mit Genuss langfristig abnehmen.

 

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